Ich werde ernährungswahnsinnig.

#kann Spuren von Ironie enthalten

Mal angenommen, ich habe ein Glas vor mir, in das ich Wasser aus einer Karaffe gießen möchte. Ich möchte viel Wasser ins Glas gießen. Nämlich sehr viel mehr Wasser, als das Glas eigentlich fassen kann. Wie trickse ich das blöde Glas  also aus?!

  • Ich überliste das Glas, indem ich das Wasser zur Hälfte mit Apfelessig oder einer Mischung aus Zitronensaft und Cayenne Pfeffer verdünne.
  • Ich nehme die Karaffe, renne damit dreimal gegen den Uhrzeigersinn um den Tisch und fülle dann das Glas, während ich magische Beschwörungsformeln murmele.
  • Ich nehme kein normales Wasser. Nur das, was in einer regnerischen Neumondnacht von den Blättern einer extrem seltenen Palmengattung [so selten, dass nicht mal das Internet sie kennt!] im Amazonasdschungel tropft – weil davon mehr ins Glas passt. Die Blätter dieser besonderen Palmengattung enthalten nämlich spezielle Vitalstoffe, die die Selbstreinigungskräfte des Glases ankurbeln, so dass unsichtbare Rückstände quasi weggeputzt werden. Leider ist dieses Wasser etwas teurer, da es von echten Elfen in fingerhutgroßen Phiolen [Elfen sind halt sehr klein, mit einem weinfassartigen Behältnis können die wenig anfangen] aufgefangen und dann mit winzigen Elfenbötchen in die ganze Welt verschifft wird.

Was möchte ich damit sagen? Dass ich zwar Wert auf gesunde Ernährung lege, von dubiosen Diäten aber nicht viel halte. Was daran liegen könnte, dass ich diesbezüglich wirklich viel ausprobiert habe.

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Und täglich grüßt ein neues Superfood

Trendwellen schwappen ja erst eine Weile durch die Gegend, ehe sie mich erfassen – wenn sie mich denn überhaupt erfassen. An Matcha kommt allerdings kaum jemand vorbei, der sich für Schönheit, Gesundheit und Detox [so man denn daran glauben möchte] interessiert.

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