Gelesen: Love x Style x Life

[Vorneweg: Dieses Buch kam, sah und siegte. Ich bin also so objektiv, wie man es eben sein kann, wenn man irgendwas mag und ein recht begeisterungsfähiges Wesen ist. Also schaut bei Interesse bitte einfach mal selbst ins Buch und bildet euch euer eigenes Urteil, ehe ihr es kauft. Eigentlich logisch, oder? Finde ich auch. Und warum erwähne ich es trotzdem? Erkläre ich euch am Ende des Posts.]

Garance Doré war mir zwar ein Begriff, allerdings tangierte sie mich bisher nur peripher und da ich keine Fashion-Bloggerin bin, habe ich da nicht mal ein schlechtes Gewissen. Allerdings ist Madame Doré eben … tadaaa… Französin. Und was für ein frankophiles Stück ich bin, hatte ich gelegentlich schon mal erwähnt, glaube ich. Kam also an „Love x Style x Life“ nicht vorbei und das ist gut so.   „Gelesen: Love x Style x Life“ weiterlesen

How to be angezickt.

#kann Spuren von Ironie enthalten

#(k)eine Rezension

Oder: Sind wir nicht alle Französinnen? [Wobei… wollen wir das überhaupt sein?] Was passiert, wenn frau, also ich, zu viele Style Guides oder ähnlich gelagerte Bücher liest, die sich damit beschäftigen, „der Französin“ ein Denkmal zu bauen, nur weil sie eine Französin ist? Dann übernimmt frau, also leider auch ich, irgendwann unweigerlich ein paar Verhaltensweisen ihrer Idole, die sie – man kann es gar nicht oft genug erwähnen, weil es so absurd ist, dass man es eigentlich niemandem erzählen darf – lediglich deshalb „vergöttert“, weil sie eben nicht in Sindelfingen, Brunsbüttel oder Castrop-Rauxel geboren wurden, sondern in Frankreich. Oder noch besser: in Paris!  Widmen wir uns deshalb erstmal dem Berliner Stil, der perfekt in diesen Post passt. Versteht ihr nicht? Macht nichts, das kommt noch. Versprochen. „How to be angezickt.“ weiterlesen

Alles Lauch, oder was?

Es ist kein Geheimnis, dass ich mich mit beinahe allem ködern lasse, was in die Rubrik „die Französinnen“ passt. Selbstverständlich nenne ich auch das Buch „Warum französische Frauen nicht dick werden: Das Geheimnis genussvollen Essens“ mein Eigen. Ihr wisst schon, dieses Buch von Mireile Guiliano, in dem sie dem Lauch recht viel Platz einräumt. Der gemeine Lauch ist nämlich der Grund dafür, warum französische Frauen ihre Idealfigur halten. Die Französinnen ich liebe diese Verallgemeinerungen und stelle mir gerade vor, was wohl passiert, wenn es da mal einen Lauch-Engpass gibt… wird dann der Notstand ausgerufen?! köcheln sich nämlich erst ein Lauchsüppchen, filtern dann aber den Lauch raus und trinken mehrmals täglich nur die Brühe. Den kalten Lauch gibt’s zum Abendessen. Mit Essig oder Zitronensaft beträufelt. Wer es richtig krachen lassen möchte, gibt ein halbes Tröpfchen Olivenöl dazu.

Frau Guiliano stellt in ihrem Buch also gewissermaßen die Lauch-Trennkost vor, die ich selbstverständlich auch ausprobiert habe. Nun ja. Muss gestehen, dass das jetzt … hm… nicht unbedingt die geschmackliche Offenbarung war, die ich erwartet hatte. Andererseits, was soll man von gekochtem, nachfolgend erkalteten und dann mit Essig besprenkeltem Lauch auch groß erwarten? Möglicherweise, so viel Selbstkritik muss sein, habe ich mir den Genuss aber auch schlicht versaut. Mit dem falschen Aceto Balsamico. Meiner durfte nämlich nicht 25 Jahre in einem handgezimmerten Eichenholzfass reifen, während man ihm nebenbei Mozarts Zauberflöte vorspielte. Da kann sogar ein Essig sauer werden, denke ich mir. „Alles Lauch, oder was?“ weiterlesen