Randale im Schneckenhaus.

#kann Spuren von Ironie enthalten

Alle verrückt hier.
Komm Einhorn, wir gehen.

Trotz eines Alters, in dem ich eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben stehen sollte, bin ich mir manchmal immer noch nicht so ganz sicher, wie ich eigentlich sein möchte. An manchen Tagen liefern sich die Drama Queen und Prinzessin Baldriommm so erbitterte Gefechte um die Gefühlshoheit, dass ich stumm vor Staunen einen Schritt zurücktrete und die beiden mal machen lasse. Bis vor kurzem sympathisierte ich ehrlich gesagt mit der Drama Queen, denn die Sache ist doch die: Prinzessin Baldriommm ist öde. Schnarchlangweilig. Und wer will schon freiwillig schnarchlangweilig sein?

Schnarch and the City

Nehmen wir mal meine Lieblingsserie „Sex and the City“. Befreit von Dramen und Kataströphchen bliebe von der ursprünglichen Story nicht mehr viel übrig. Auf den Yogamatten und Meditationskissen sowie während der „Erwecke deine innere Göttin o.ä.“-Workshops dieser Welt hätten Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte hart an sich gearbeitet. Sehr hart. Dafür wären sie nun ganz. Ganz heil, ganz in Balance und ganz bei sich. Sich selbst genug. Und anstatt anderswo nach Liebe, Bestätigung und Anerkennung zu suchen oder sich von irgendem das lädierte Selbstwertgefühl richten zu lassen, wären sie randvoll mit Selbstliebe und Kräutertee. Frei von oberflächlichen Bedürfnissen und Wünschen, deren Befriedigung ja doch nur der notdürftigen Verpflasterung seelischer Wunden oder der Betäubung irgendwelcher Ängste dient.

Ich verdeutliche das mal an Carrie – also an ihrer neuen und verbesserten Version. Der Gesundheit zuliebe hätte die neue Carrie Zigaretten gegen Möhrensticks oder selbst geschmurgelte Grünkohlchips getauscht. Und Kaffee und Cocktails gegen lauwarmes Ingerwasser. Shoppingexzesse gehörten der Vergangenheit an, denn die neue Carrie hätte sehr wohl erkannt, dass sie mit ihrem preisverdächtigen Klamottenfundus sechs Staffeln einer Serie ausstatten könnte. Ganz bei sich und ganz mit sich im Reinen läse die neue Carrie nun auch nicht mehr noch bei jedem Einzeiler zwischen den Zeilen, um hinterher tagelang darüber nachzudenken oder es gar kolumnenfüllend auszuwalzen. Stattdessen würde sie ganz pragmatisch und frei nach Fried feststellen: Es ist wie es ist. Und wenn es nicht(s) ist, dann soll es auch nicht sein. Alternativ: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Oder: Jedes Ende ist ein neuer Anfang. Blablabla. Schnarch.

Eine Story wie ein Schuss aus dem Betäubungsgewehr. Schickt einen zuverlässiger ins Reich der Träume als eine Kopfnuss von Wladimir Klitschko. Tragisch, was mit ein bisschen weniger Drama und ein bisschen mehr Selbstbeherrschung aus meiner liebsten Serienheldin, die ja irgendwie so ein bisschen mein Vorbild ist, hätte werden können. Nun gibt in diesem knallbunten Serien-Universum, in dem fröhlich gemetzelt, obduziert und geliebt wird, genau zwei steinalte Fernsehserien, die ich liebe. Und das ist erstaunlich, weil ich eigentlich überhaupt kein Serienjunkie bin und die Vorstellung, 100 Staffeln vor der Glotze zu hängen, ziemlich abtörnend finde. Blöderweise handelt es sich bei diesen Serien neben Kindheitssünden wie „Biene Maja“ oder „Captain Future“ aber  eben um „Sex and the City“ und „Ally McBeal“. Hallo Drama, ich grüße dich. Kein Wunder also, dass ich mit den Melanie Hamiltons [Anm.: Ist in „Vom Winde verweht“ die Frau von Ashley Wilkes, dem Angebeteten von Scarlett O’Hara] dieser Welt nicht so viel anfangen kann und demzufolge auch keine werden möchte. Ebenso wenig möchte ich eine Prinzessin Baldriommm werden. Und mal ehrlich… wer will denn bitte Ashley Wilkes haben?!

Drama, Baby. Drama!

So ging sie also hin und wieder mit mir durch, die Drama Queen. Weil ich sie gewähren ließ. Randale im Schneckenhaus, yeah. Und ich fühlte mich großartig. So lebendig. Das Leben erhielt die Intensität, die ich zwischendurch in meinem vorhersehbaren Alltag vermisst hatte und die Fahrt mit der Gefühlsachterbahn war berauschend. An manchen Tagen sogar atemberaubend – ich kann mich ja auch so richtig schön in eine Sache reinsteigern, wenn ich möchte… und manchmal möchte ich. Schließlich verleiht nichts dem faden Alltag so viel Würze wie ein kleines Drama. Und nichts katapultiert mich rascher aus der Bedeutungslosigkeit, die ich ja wohl haben muss, wenn ich niemandes Gedankenmittelpunkt bin – zur Not eben, weil die Person halt gerade stinksauer auf mich ist. Oder mich kurzfristig hasst – bis zur tränenreichen Versöhnung.

Und es ist ja auch so leicht, mal eben ein hübsches Drama zu inszenieren. Jeder kann das. Einfach wegen einer Nichtigkeit einen kleinen Streit vom Zaun brechen. Oder in gewohnt charmanter Art jemanden vor den Kopf stoßen. Manchmal bilde ich mir sogar nur ein, dass ich jemanden vor den Kopf gestoßen habe und seziere auf der Suche nach Indizien mit chirurgischer Präzison jede meiner Handlungen und jedes meiner Worte – weil meine Mitmenschen ja auch nichts anderes zu tun haben, als stundenlang über mich nachzudenken und jedes meiner Worte auf die Goldwaage zu legen. Fehlt noch der Klassiker: Den genervten Blick des Briefträgers oder irgendeines anderen menschlichen Wesens [zur Not auch den traurigen Blick des Nachbarhundes] zu meinen Ungunsten auslegen der hat mich doch schon beim letzten Mal so böse angeschaut? Wahrscheinlich hasst er mich… er findet mich blöd und hässlich…OMG... und flugs einen hübschen und extrem dramatischen Mehrteiler daraus machen. Ha… endlich bin ich wieder wer… ich bin wichtig, denn ich stehe im Zentrum meines kleinen Dramas. Und endlich habe ich wieder was zu erzählen.

Nur die Plüscheule war mein Zeuge…

Das Dumme ist nur, dass das Leben als Drama Queen auf Dauer so unfassbar anstrengend ist. Für mich. Und erst recht für andere es sei denn, deren eigenes Leben ist so öde, dass sie gerne zu Statisten in fremden Dramen werden. Vielleicht genießen sie es auch, so von ihren eigenen Baustellen abgelenkt zu werden, zumal man als Statist ja auch so wahnsinnig hilfsbereit rüberkommt. Dumm nur: Man hilft niemandem. Man spielt nur Spielchen.  Zudem bleibt vieles auf der Strecke. Kein Wunder, denn wenn schon ein schräger Blick einen emotionalen Vulkanausbruch provoziert, bleibt ja nicht mehr viel Energie übrig, um die meine kleine Welt zu retten. Ein Teufelskreis. So viel Energie, die nutzlos verpufft.

Nun benötigt eine Drama Queen ja zwingend Publikum und genau da setzt auch mein… äh… Therapieansatz an. Stellt euch mal bitte folgendes Szenario vor:

Der Drama Queen ist langweilig und/oder sie möchte sich von ihrem Elend ablenken. Vielleicht sitzt ihr aber auch nur ein Furz quer ist ihr aber auch nur eine Laus über die Leber gelaufen. Also sucht sie. Ein nicht gesagtes, jedoch von ihr so erhofftes Wort. Möglicherweise wurde aber auch etwas gesagt, was sie nun in mühevoller Kleinarbeit aufdröselt – stets bestrebt, sich irgendwie angegriffen oder abgewertet fühlen zu können, um nur rasch und natürlich total gerechtfertigt das nächste Drama inszenieren zu dürfen … und da… endlich hat sie was gefunden und Krawumm…

Die Drama Queen legt  eine filmreife Szene hin. Sie pfeffert ein Buch an die Wand, zetert, rauft sich die Haare und wirft sich irgendwann schluchzend auf den Boden, wo sie sich laut jammernd selbst zerfleischt. Zeit für den Einsatz desjenigen, der sie nun – wie immer an dieser Stelle – sanft vom Boden aufklaubt, um sie anschließend auf sein Einhorn zu setzen und mit ihr gen Sonnenuntergang zu reiten. Oder um ihr einen Kakao zu kochen, sie behutsam in die Kuscheldecke zu hüllen und ihr ein Gliterzpflaster auf die lädierte Stirn zu pappen.

Leider ist niemand da. Nur die Plüscheule auf dem Bücherregal war Zeuge ihrer Vorführung. Die Drama Queen stutzt. Da liegt sie nun, zurückgeworfen auf sich alleine. Niemand reagiert auf ihr Schluchzen. Niemand poliert das auf den Boden gepurzelte Krönchen, um es ihr anschließend sanft aufs Haupt zu setzen. Verdammte merde…

Irgendwie blöd, oder? Genau. Und zwar so blöd, dass man sich das gleich sparen kann, zumal die Plüscheule sicher auch kein Einhorn bändigen kann, die kann nur Bücher hüten.

Die Suppe, die sich „mein Leben“ nennt…

Und da so eine Aufführung vor Publikum nicht weniger blöd ist, versuche ich mich seither an einer großen Koalition daran, die Drama Queen und Prinzessin Baldriommm irgendwie an einen Tisch zu bringen, damit wir die Suppe, die sich „mein Leben“ nennt, gemeinsam auslöffeln können. Das heißt nun nicht, dass ich allem gelassen und gleichmütig gegenüberstehen oder ein Leben wie ein nie enden wollender Kalenderspruch führen möchte. Manchmal habe ich meine emotionalen Vulkanausbrüche nun mal nicht unter Kontrolle vor allem nicht, wenn man mich provoziert oder vor dem ersten Kaffee blöde von der Seite anquatscht, aber das ist in Ordnung so. Ich bin auch nur ein Mensch und immerhin arbeite ich an mir. Und mal ehrlich: Was wäre das für ein Leben, wenn es nur noch Melanie Hamiltons gäbe, die stets so unfassbar besonnen, vorausschauend und so wahnsinnig verständnis- und liebevoll handeln würden? Wie viele Geschichten wären nie erzählt, wie viele Bücher nie geschrieben und wie viele Filme nie gedreht worden?

Nichtsdestotrotz bin ich weder eine Roman- oder Serienheldin noch ist mein Leben ein Blockbuster. Also muss ich mich auch nicht bewusst so verhalten oder ständig eine atemberaubende Fahrt im Gefühlskarussell erwarten. Um mich intensiver zu spüren oder weil mir sonst vor Langeweile das von mir selbst erschaffene Leben die Decke auf die Rübe kracht. Stattdessen kann ich vielleicht einfach mal schauen, in welche Richtung ich mich ent-wickele, wenn ich mich nicht mehr ständig in meine selbstinszenierten Dramen ver-wickele. Ich bin gespannt und tatsächlich hat sich mein Leben schon merklich entspannt, seitdem ich die Drama Queen zunehmend in ihre Schranken weise. Faszinierenderweise spüre ich seither, dass ich Intensität durchaus auch ohne die Zuhilfenahme von Krawumm und Feuerwerk erleben kann und das fühlt sich verdammt gut an. 😉

Eulenpost
Eulchen hätte einiges zu erzählen, das kann ich euch sagen… 😉

[Kleine Anmerkung: Ich rede hier selbstverständlich nicht von echten Dramen, die einem wirklich den Boden unter den Füßen wegziehen. Davon hatte ich genug und die würde ich auch nicht durch den Kakao ziehen. Es geht darum, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Was manchmal, wenn man ein bisschen schockgefrostet ist, vielleicht durchaus legitim ist, um zu fühlen: Hey, da ist noch Leben… ich bin am Leben. Man tut ja selten was ohne Grund und es lohnt sich halt immer, die Dinge mal zu hinterfragen. 😉 ]

Fotocredits: gratisography, Eule privat 

 

23 Kommentare zu „Randale im Schneckenhaus.

  1. Hach, toller Text wieder. Mein Grinsen wurde mit jedem Satz breiter und die Drama Queen in mir fühlte sich sehr verstanden. Leider ist sie nun etwas sauer auf mich, weil ich sie angeblich ZU oft in die Schranken weise. Wie man es macht … 😀

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    1. Aaah… eine Leserin aus Südamerika! ❤ Wunderbar! Du glaubst gar nicht, wie sich meine Drama Queen gerade gebauchpinselt fühlt. *g* Und ich muss dir gestehen, dass sie heute arg am Rumzicken ist. Ich werde sie mal raus in den Regen schicken… 😉

      Liebe Grüße
      Anna

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      1. Yup, live aus Lima 😀 Wo es noch arg früh ist (ist das noch Jet-Lag oder bloß schnöde Schlaflosigkeit?!) aber dafür bisher trotz Regenzeit keinen Regen gibt (und noch keinen Kaffee, die Drama Queen zuckt schon ganz wild!)

        Liebe Grüße zurück!

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  2. Ich musste auch so fett grinsen beim lesen – dankeschön ♥

    Genau das ist es – man kann auch ein intensives Leben führen ohne dabei von einem Drama ins nächste zu schlittern. Es geht halt um die Balance.
    Ich habe eine Drama-Queen in mir und ich mag sie – weil sie mich inzwischen an eine russische Ballettlehrerin erinnert, die stolz und aufrecht und ein bisschen arrogant umher läuft, aber das Herz auf dem rechten Fleck hat.
    Dann gibt es noch die Walldorflehrerin in mir – ach Gottchen, was hat die Verständnis und wie weise die doch ist und was die an Ruhe mitbringt – es wäre tödlich langweilig ohne die Dramaqueen dazu. Aber die Walldorflehrerin gleicht halt die Dramaqueen auch aus und stutzt sie ein bisschen zurecht im Notfall. So nähren sich die beiden gegenseitig und halten sich die Waage. Das fühlt sich stimmig an. Und wenn mir mal danach ist, dann kann ich immernoch die eine oder die andere Seite mehr raushängen lassen. Solange man damit spielen kann ist doch alles gut.

    Bei euch regnet es? Hier hat es gestern den ganzen Tag wie aus Eimern geschüttet, da hat die Dramaqueen auch schon fast Terror gemacht – heute wieder blauer Himmel und Sonnenschein, ein kühler, wunderschöner Oktobertag. Balance eben 😉

    Hab einen schönen restlichen Sonntag!

    Lg
    Clara

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    1. Oooh… eine russische Balettlehrerin? Das klingt ein bisschen furchteinflößend. Aber wenn sie ihr Herz auf dem rechten Fleck hat, dann passt es. 😉 Und ich denke, ich müsste meiner Prinzessin Baldriommm mal ein Gesicht verpassen, um sie mehr zu mögen. Eine Frau, die so ein bisschen Vorbildfunktion hätte. Leider fällt mir da gerade parotout keine ein. Drama Queens hingegen könnte ich dir locker aus dem Ärmel schütteln… Verkorkst durch die falschen Serien. Doch, ha… halt! Ich habe eine: Jane Russel (in der Rolle der Dorothy Shaw) in „Blondinen bevorzugt“. Die ist sogar fast noch besser als eine Carrie Bradshaw… 😉

      Und jep, hier ist es eher grau und wettertechnisch so ganz anders als gestern. Herbst eben.

      Schönen Sonntag dir auch!

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  3. Mann. Ich schaffe es nicht, bei deinem Tempo mitzuhalten. Wollte ich vorhin grad mal einen Kommi zu deinem Kurkuma-Post in die Tasten hauen, und schon entdecke ich einen neuen. Post. Ich-bin-zu-langsam.
    Und langweilig noch dazu. STINKlangweilig!! Denn 1. habe ich noch nicht eine einzige Folge von SATC oder Ally McBeal gesehen. KEINE EINZIGE!! Ist es zu fassen? Das erscheint mir beinahe schon wie eine nicht wiedergutzumachende Wissens- und Erfahrungs-Lücke in meinem Leben wenn ich hier mitbekomme, was für eine Rolle die beiden in DEINEM Leben spielen! ;oD Und 2. gibt es in meinem Leben keine Dramaqueen (mehr?). Ich weiss, ehrlich gesagt, auch gar nicht, ob es jemals eine gab. Wenn, dann hat sie sich ganz schön im Hintergrund gehalten und sich für wen anders ausgegeben. FAZIT: Ich bin also wohl so eine schnarchlangweilige Baldritante. Ausgeglichen bis zu Gehtnichtmehr und gesegnet mit einer alles umfassenden Zufriedenheit. Mit sich, der Welt und überhaupt. ;oD Aber ich verrate dir was: Ich würde es nicht anders haben wollen. Denn es fühlt sich total gut an. Hab schon früh gelernt dass dir selten einer hilft beim Aufstehen, also macht man es am besten gleich selber. Und das Krönchen wird dir eher geklaut, als dass es dir einer aufpoliert! ;oD
    Deshalb bin ich (und damit spanne ich jetzt höchst elegant den Bogen zum Kurkuma-Post!) auch sehr vorsichtig, was Interaktionen mit fremden Menschen angeht, die vorgeben, meine Freunde sein zu wollen. Die haben es schwer und müssen sich erst beweisen. Denn meine unsäglich wohlwollende Art, in allen zuerst immer nur den Gutmenschen zu sehen, hat mich in der Vergangenheit das eine oder andere Mal in die „Lehre“ geschickt, um es mal so auszudrücken. Ich bin nach wie vor nett zu allen, aber wirklich „an mich ran“ kommt man nicht so schnell. Also halte ich den Kreis von Menschen um mich rum sehr klein. Ist mir einfach wohler dabei. Die Verbindlichkeiten werden sonst schnell zu viele, und die Ansprüche auch.
    Ochjooo…ich mag mein Schneckenhaus! Es ist ganz gemütlich da und lauschig…….
    Herzliche Grüsse!

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    1. Jep, derzeit purzeln die Posts. Liegt wohl daran, dass in diesem Jahr „der Tempel meinee Seele“ renoviert werden sollte -hat ein Horoskop prophezeit. *g* Bisher passierte allerdings nicht viel, doch jetzt scheint der Abrisstrupp loszulegen. 😎

      Und du bist vieles, nur nicht langweilig. Nebenbei bemerkt kann ich bei Serien sonst auch nie mitreden. Ally und SatC sind steinalt, da redet kaum noch einer drüber… und die neuen Serien interessieren mich nicht. Also schweige ich. Und ich stimme dir zu: Beim Aufstehen hilft dir selten einer und wenn doch, dann bekommst du später die Rechnung dafür. Sie ist immer zu hoch. Diese Kurkumamenschen sind bei mir übrigens sehr oft Drama Queens. Irgendwie klar, aber ich führe das mal nicht näher aus.

      Schönen Sonntag für dich und herzliche Grüße!

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  4. AAAlso da ich ja auch steinalt bin… liebe ich natürlich Ally und SATC 🙂 Mit mir kannste da immer rechnen! Und statt Yogakissen kam mir, das muss mein versautes Ich sein, die Tantra-Folge ins Gedächtnis :)) Ja es wär langweilig wenn so gar nix passieren täte in diesem Serien. Dein Text ist göttlich, was habe ich gegrinst. Die Familie ist es schon gewöhnt, Tina sitzt grinsend am PC :))
    Weisst Du dass ich SATC schon mal gekauft hatte, die 1. Staffel so Jahre nach der Erscheinung im TV und die nach der ersten Folge bei EBAY wieder verkauft habe? Ein Jahr später dachte ich das gibts doch nicht alle Welt liebt es, und hab mir diese Box gekauft mit allen Staffeln. Okay dann wars um mich geschehen. Daran musste ich denken, als Du bei mir über Amélie kommentiert hast. Falls Du Lust hast probiers nochmal… mit ihr. Ich glaub nämlich dass Du vielleicht zu abgelenkt warst. Da ist vieles vordergründig, aber dann auch wieder ganz subtil versteckt, man muss es einmal konzentriert anschauen, sich drauf einlassen und nix anderes tun. Wenns einem dann nicht erwischt hat, mag man halt den Film wirklich nicht. Ich guck ja oft Filme so nebenher, dann wieder zum Clo, dann räum ich Spülmaschine aus, dann guck ich ipad, dann hole ich was… weisst was ich meine? Das ist Gift in dem Fall 🙂
    Danke für die abendliche Unterhaltung, wenn ich aus einer Mücke einen Elefanten mache dann richtig, aber nicht lang. Dann schnarche ich wieder, denn das ist einfach viel gechillter.
    Schönen Abend, liebe Grüße Tina

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    1. Witzig. Weißt du, dass es mir ganz ähnlich ging mit SatC? Ich habe damals irgendwann die ersten zwei Folgen geschaut und fand sie total bescheuert. So richtig bescheuert. Besonders Carrie ging mir auf die Nerven. Nun ja… irgendwann später habe ich dann zufällig nochmal reingeschaut und mir dann noch ein wenig später alle 6 Staffeln am Stück gekauft und jetzt kann ich gewissermaßen alle Rollen auswendig mitsprechen. *g* Amélie steht jetzt auf meinem Wunschzettel. Ganz oben. 😉

      @Mücken in Elefanten verwendeln: Ist bei mir ähnlich. Natürlich ist der Text ein wenig überzogen. Aber WENN ich aus einer Mücke einen Elefanten mache und/oder explodiere, dann kann man eigentlich nur noch in Deckung gehen und mich kurz wüten lassen. Oft komme ich dann schon während des Wütens zu mir und muss so über meine eigene Blödheit lachen, dass der Sturm abrupt abflaut. DAS wiederum ist nicht für jeden leicht zu verstehen. Nur der Junior, der versteht das. Wir können in Nullkommanix aneinander geraten (nun nicht grundlos) und fünf Minuten später einträchtig nebeneinander sitzen. Sehr angenehm. 😉

      Lieben Gruß
      Anna

      P.S: Sehe gerade, dass Amélie in der Prime-Mitgliedschaft enthalten ist. Na wenn das mal kein Zufall ist…

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      1. Nein das ist kein Zufall Anna 🙂 Das ist Schicksal. Jetzt musste gucken. Aber genau hinhören , schauen, aufsaugen.Wenn Du dann sagt das war immer noch doof, okay. Von 4 Familienmitgliedern die den Film gesehen haben, obwohl Göga zählt nicht der schläft bei allen Filmen immer ein, mag nur ich ihn. Aber ich bin auch die mit Vorliebe für französische Filme und englischen Humor 😉

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        1. Okay. Ich liebe engl. Humor und mag frz. Filme (meistens) echt gerne. Ich denke, ich bin jetzt reif für Amélie. 😊

          Wäre weiß Gott nicht die erste Liebe auf den zweiten Blick. Geht mir ja ständig so… sogar mit SatC (ich schrieb es ja), „Neuland“ (I. v. Kürthy) und … Harry Potter. 🙊🙈

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  5. Ich WILL aber so ein ganz kleines bisschen DramaQueen sein 🙂 Immer nur entspannt und ausgeglichen und Melanie-mäßig. Nö. Kann ich nicht, will ich nicht. Ein klitzekleines Drama pro Woche muss drin sein. Sonst fehlt mir was, worüber ich hinterher herzlich lachen kann. Und meine allerliebste Familie hat nix, worüber sie die Augen verdrehen kann. Das will ich keinem antun.
    Ich schätze, ich muss endlich mal SATC gucken. Oder Ally McBeal. Alles spurlos an mir vorbeigegangen. Aber hey, ich kann GoT mitbeten 🙂
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. *gnihihi* Ich kann das ja auch nicht, nur so Melanie-mäßig drauf sein. Es ist mir einfach nicht gegeben. Ich sag’s mal so: Mir ist nichts Menschliches fremd… na ja… fast nichts, es gibt Dinge, mit denen ich mich dann tatsächlich nicht befassen möchte. Ich bin also eigentlich sehr entspannt und tolerant und weiß sehr wohl zwischen einem Drama und einem Furz zu unterscheiden, aber es gibt dann schon so 2-3 Verhaltensweisen, bei denen ich ausraste. Und wenn ich auch nur ansatzweise mit so einem Verhalten konfrontiert werde und/oder in die dazugehörigen Spielchen verwickelt werde, dann knallt’s. Aber ein Drama pro Woche? Oh Mann… und ICH mache mir Gedanken über meine Drama Queen? Gegen dich bin ich ein Chorknabe. 😛

      Lieben Gruß
      Anna

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      1. Echt? Ein Drama pro Woche ist zu viel? Hm. Muss ja nur ein klitzekleines sein 🙂 Tolerant bin ich erst, wenn ich nachdenke. So rein spontan kann ich tierisch intolerant sein. Aber zu irgendwas sind mehr als 50 Jahre gut: ich denke immer öfter nach 🙂

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        1. Also momentan habe ich von Dramen echt die Schnauze voll. Und von Zickereien auch. Allerdings bin ich auch gerade in der richtigen Laune, um die Boxhandschuhe rauszuholen und um mich zu schlagen. Ich glaube, ich sperre mich mal selbst weg. Sicherheitshalber. 😉

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  6. hihi. super wortdrechselei!
    ich bin ja auch so eine schnarchnase – wenn man deine definition zugrunde legt. nicht dass es mir an temperament mangeln würde – wenns um was geht kann ich sehr beeindruckend aus´m korsett huppen…. aber aufgewachsen als kind von dramaqueen und dramaking war mir schnell klar dass es SO nicht funktioniert – das leben.
    deswegen hab ich vll. auch kaum freundschaften mit frauen – männer (ausnahmen bestätigen die regel) sind da wesentlich angenehmer im umgang – kein zickenalarm, kein künstlich aufgepustetes drama. und wenn denen was quersitzt dann wird mal ordentlich geflucht und fertsch 😉 wer als frau mit mir befreundet sein will sollte also auf unnötigen wind verzichten……
    don´t rock my boat.
    xxxxx

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    1. Ich werde meine Definition definitiv überarbeiten müssen. Sie scheint mir nicht stimmig zu sein. 😉 Und wenn ich deinen Kommentar so auf mich wirken lasse, dann stelle ich fest, dass ich das unterschreiben kann, weil meine „Dramen“ zu 97% ähnlich aussehen. Klar gibt es gelegentlich mal diese *mimimi, alles ist so furchtbar und ich bin am allerfurchtbarsten*-Dramen, aber die richten sich ausschließlich gegen mich selbst – ohne Publikum. Ist also niemand da, der mich tröstet und mir einen Kakao kocht, das muss ich selbst machen. In den anderen Fällen sage ich einfach deutlich meine Meinung und haue zur Not (tatsächlich) auch mal auf den Tisch oder knalle eine Tür, DAS allerdings kann von jemandem, der sehr harmoniesüchtig ist, tatsächlich als Drama gewertet werden. Oh weia… dein Kommi stürzt mich in eine Krise. Vielleicht bin ich gar keine Drama Queen, sondern eine Schnarchnase? Ich muss in mich gehen… 😛

      Herzlichen Gruß 😉

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    1. Diese „Mimimi… sag mir doch bitte, wie toll ich bin“-Dama Queens habe ich ehrlich gesagt gefressen… äh… ich meine: sie sind ein ständiges Lerngeschenk. Die anderen Drama Queens Marke „Diva“ toleriere ich bis zu einem gewissen Grad erstaunlich gut, weil dieses Gezicke ja durchaus amüsant sein kann. Wenn ich dann aber nur noch auf Zehenspitzen laufen kann, weil alles vermintes Gebiet ist und du dich fragst, welche Laus Madame wohl gleich wieder über die Leber laufen könnte, dann ziehe ich mich auch zurück. Dauerhaft. Und gerade wird mir wieder bewusst, dass ich Samantha seit geraumer Zeit ohnehin für die Coolste aus diesem SatC-Quartett halte. Da habe ich doch flugs zwei Vorbilder. Sehr schön. 😉

      Liebe Grüße!

      Gefällt 1 Person

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