Gelesen: Love x Style x Life

[Vorneweg: Dieses Buch kam, sah und siegte. Ich bin also so objektiv, wie man es eben sein kann, wenn man irgendwas mag und ein recht begeisterungsfähiges Wesen ist. Also schaut bei Interesse bitte einfach mal selbst ins Buch und bildet euch euer eigenes Urteil, ehe ihr es kauft. Eigentlich logisch, oder? Finde ich auch. Und warum erwähne ich es trotzdem? Erkläre ich euch am Ende des Posts.]

Garance Doré war mir zwar ein Begriff, allerdings tangierte sie mich bisher nur peripher und da ich keine Fashion-Bloggerin bin, habe ich da nicht mal ein schlechtes Gewissen. Allerdings ist Madame Doré eben … tadaaa… Französin. Und was für ein frankophiles Stück ich bin, hatte ich gelegentlich schon mal erwähnt, glaube ich. Kam also an „Love x Style x Life“ nicht vorbei und das ist gut so.  

Das Buch wird recht vollmundig beworben. Nämlich als „Die Fashion Sensation aus Paris und New York“ und somit lag die Messlatte also schon mal hübsch hoch und die Frage für mich war ehrlich gesagt nur: Wann wird sie runterfallen? Gleich im ersten Kapitel oder ein bisschen später? Gebe zu, dass ich mittlerweile schwer genervt bin vom inflationären Gebrauch der Superlative. Noch dazu ist es lange her, dass mich ein Buch von der Aufmachung her so begeistert hat, dass ich’s nicht mehr hergeben wollte. Allerdings gibt es da durchaus zwei Superlativ-Bücher. Nämlich: „Piraten – Schrecken der Meere“ und „Das geheime Handbuch der Magie“ . Und das sind, ganz genau, Kinderbücher. Allerdings märchenhaft schön gestaltete. Mit herausnehmbaren Schatzkarten (Piraten), Phönixfedern (Magie) und Umschlägen (beide), in denen spannende Sachen stecken. Sehr empfehlenswert. Auch für Erwachsene.

 

 

Love x Style x Life – werfen wir mal einen Blick ins Buch

Nun kam „Love x Style x Life“ … und ich war sofort verliebt – auch ohne Schatzkarten und Phönixfedern, da muss man halt Abstriche machen. Schon auf den ersten Seiten war ich hin und weg und das lag nicht an der ansprechenden Gestaltung, den tollen Fotos oder den zauberhaften Illustrationen von Garance – die ihres Zeichens ja Illustratorin ist und mit dem Bloggen begann, um ihre Arbeit öffentlich zu machen. Garance kommt einfach so sympathisch und ungekünstelt rüber, dass jeder Widerstand zwecklos ist. Und obwohl sie mittlerweile eine der bekanntesten Fashion-Bloggerinnen ist, merkt man das auf keiner Seite. Stattdessen stellt sie lapidar fest, dass sie bisweilen Themen verbloggt, die so oberflächlich sind, dass sie sich bereits eine Stunde nach der Veröffentlichung wieder verflüchtigen. So redet sie über Mode?! Jesses… darüber sollte sie mal mit Anna Wintour sprechen, das könnte spaßig werden…

„Love x Style x Life“ liegt schwer in der Hand und ist doch ein sehr leichter Schmöker. Garance macht auch gar keinen Hehl daraus, was einen im Buch erwarten wird, denn in der Einleitung heißt es:

Wir wollen Liebe. Wir wollen uns schön fühlen. Wir wollen gute Freundinnen sein, gute Partnerinnen, gute Schwestern, gute Töchter. Wir wollen wissen, wie wir es schaffen, nie mehr die falschen Schuhe zu kaufen. (Tut mir leid, ihr werdet die falschen Schuhe kaufen, solange ihr lebt. Genießt euer Leben trotzdem!) Wir wollen eine Arbeit, die uns befriedigt. Vor allem aber wollen wir unseren Platz finden in dieser Welt. Und dabei stylish aussehen.

Lässt erahnen, dass wir hier nicht den Brockhaus oder einen Wälzer über Quantenphysik vor uns haben. Und auch, dass es sich auf diesen 272 Seiten eben nicht nur um Mode dreht, sondern noch weitere Lebensbereiche abgegrast werden. Nämlich:

  • Style
  • Métier
  • Beauty
  • Elegance
  • Love

„Love x Style x Life“ ist sehr persönlich gehalten und genau das macht seinen Reiz aus. Für mich ist es eigentlich eher eine Art Biografie und das trifft sich hervorragend, weil ich Biografien noch sehr viel lieber als Style Guides lese. Die Kapitel werden von Zitaten die ich mir allesamt abschreiben könnte, weil ich diesbezüglich echt einen Hau habe eingeleitet. Etwa: „Egal womit du geboren wurdest, du allein entscheidest jeden Tag, wer du wirst. Schönheit wächst, wenn wir wir selbst werden. (Beauty) Oder „Und weil meine Welt noch in den Kinderschuhen steckte und alles erfunden wurde, schuf ich mir meine eigenen Regeln.“ (Beruf) Was auch immer sie mit diesem Zitat, diesem Kapitel oder überhaupt dem ganzen Buch in mir zum Klingen gebracht hat, ich weiß es nicht. Allerdings muss dieses Buch seither zwingend in Sichtweite stehen, sobald ich am Laptop sitze. Darf ich das schreiben, ohne dass man mich für verrückt erklärt? Na egal. Wisst ihr gleich, woran ihr hier seid.

Wenn es Bücher gibt, die was von „einer besten Freundin“ haben, dann gehört dieses Buch für mich definitiv dazu und das nicht nur, weil Garance über ihre damalige Leidenschaft für die „Fünf Freunde“ schreibt die ich noch heute zum Einschlafen höre, weil mir die Drei ??? manchmal zu aufregend sind und damit sofort noch einen Sympathiepunkt bekommt. Garance plaudert munter aus dem Nähkästchen und erinnert sich dabei auch an die Zeit, in der sie noch keine Star-Bloggerin war. Als es also statt Chanel und Chloé hieß: „Ich habe gekündigt und arbeite nun als freie Illustratorin, Bohème, hier bin ich! So pleite war ich noch nie.“ Umso faszinierender, wo sie jetzt steht und wie es dazu gekommen ist.

Darüber hinaus bringt sie uns „die Französinnen“ näher – um sie gleich darauf humorvoll von ihrem Thron zu stoßen, allerdings bekommen auch die New Yorkerinnen ihr Fett weg. Sie berichtet über das, was hinter den Kulissen der Fashion Shows passiert, lässt uns an ihrer Haar-Macke teilhaben [wofür sie von mir 1000 Sympathiepunkte bekommt, weil ich diesbezüglich ebenso spinnert bin] und berichtet en détail, wie sie im Sale einen Schal von Sonia Rykiel erbeutet – der sich dann beim Bezahlen als Wühlkistendeko entpuppt. Kurz und gut: Das Buch macht einen trüben Tag ein bisschen sonniger, wenn man leichte Kost mag, und hübsch anzusehen ist es obendrein.

Fazit: Es hört sich vielleicht ein bisschen schräg an, aber ich denke mir manchmal, dass man beim Lesen sehr wohl spürt, in was für einer Stimmung der Schreiberling gewesen ist, als er seine Gedanken zu Papier brachte. Es gibt Bücher und Texte, die mir aufgrund ihrer Negativität oder Hoffnungslosigkeit schlicht den Atem rauben und das liegt nicht mal nur an der Wortwahl. Und dann gibt es Bücher, die einfach ansteckend gute Stimmung verbreiten und/oder die mir das Gefühl geben, dass da jemand genau das lebt, was er schreibt – und hierzu gehört „Love x Style x Life“ .

Ein Nachmittag mit diesem Buch hat tatsächlich etwas von einem Treffen mit einer Freundin – allerdings mit einer Freundin, die wirklich viel zu erzählen hat und das auf eine unglaublich unterhaltsame, selbstironische und sympathische Weise tut. Garance Doré erfindet das Rad allerdings nicht neu und wer jetzt auf sensationelle, noch nie dagewesene Ratschläge oder Looks hofft, wird zweifelsohne enttäuscht werden. Wer diesbezüglich auf der Suche ist, ist auf Pinterest und Instagram sicher besser aufgehoben. Nichtsdestotrotz hat mir diese Mischung aus Biografie, Style-  und Lebensratgeber richtig Spaß gemacht. Im Buch heißt es:

„Und ich hoffe, meine Geschichte inspiriert euch zu vielen kleinen Zufällen – und dazu, das Leben zu genießen, denn darum geht es.“ 

Schöne Worte, denen ich nichts mehr hinzufügen möchte.  

Außer vielleicht: Mission erfüllt. 😉

 

Neugierig aufs Buch geworden? Erhältlich ist es wie üblich im Buchladen eures Vertrauens oder hier über diesen Link bei Amazon: „Love x Style x Life“ von Garance Doré (Mosaik Verlag)*.

*Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link. Bedeutet: Für dich ändert sich rein gar nichts am Preis und ich erhalte eine winzige Provison, wenn du etwas über diesen Link kaufst. Wenn du das nicht unterstützen möchtest, ignoriere den Link einfach und such dir das Buch bitte anderweitig raus. Falls du den Link nutzt: ❤ lichen Dank! 

 

Werbung

Die Werbefrage: Ich habe diesen Post nicht als Werbung gekennzeichnet, weil es für mich keine Werbung ist – das Buch habe ich selbst gekauft und ich habe weder einen Deal mit Garance noch einen mit dem Mosaik Verlag. Allerdings bin ich begeistert und aus dieser Begeisterung mache ich auch keinen Hehl. Und schon wird es problematisch, denn leider gibt es derzeit mehr Fragen als Antworten zu diesem Thema.

  • Die Medianstalten sagen: Du kaufst das Produkt – eine Kennzeichnung ist hier nicht notwendig. Aber Vorsicht: Es genügt nicht, einfach nur zu behaupten, dass Du die Produkte selbst bezahlt hast. Es kann nachgefragt werden! Quelle: Die Medienanstalten) [Nachweisen kann ich’s, amazon ist mein Zeuge.]
  • Rechtsanwalt Martin Gerecke schreibt auf Gründerszene.de zur werblichen Präsentation selbst gekaufter Produkte: Häufig wird vertreten, die werbliche Darstellung selbst gekaufter Produkte sei nicht kennzeichnungspflichtig. Auch die Landesmedienanstalten geben in ihren FAQs Entwarnung und verneinen bisher eine Kennzeichnungspflicht nach dem Rundfunkstaatsvertrag (wenn der Blogger eine eigene Meinung zu dem selbstgekauften Produkt äußert). Allerdings schreibt er auch: Es ist dabei unerheblich, was der Blogger tatsächlich beabsichtigt. Es kommt auf die objektive Wahrnehmung des Verbrauchers an. Er soll in seiner Entscheidungsfreiheit vor einer unzulässigen Verschleierung des Werbecharakters geschützt werden. Dabei ist nicht entscheidend, wer das Produkt gekauft hat, sondern ob die Botschaft, die der Blogger übermittelt, getarnte Werbung darstellt. (Quelle: Gründerszene)
  • Sehr interessant auch folgendes Whitepaper von RA Dr. Thomas Schwenke: Risiken der Schleichwerbung – Rechtliche Grenzen bei Facebook und Instagram
  • Und noch mehr zum Thema: Faktensammlung auf moks.at und Fragerunde zur Rechtslage mit RA Dr. Thomas Schwenke.

Es geht doch nichts über klare Aussagen, machen das Leben sehr viel leichter. Und was bitte fängt man nun als Blogger damit an? Die Intention, mit der ich diesen Post schreibe, ist also völlig wurscht, es kommt nur darauf an, was ihr daraus macht? Und darauf habe ich nun mal keinen Einfluss…

Liebe Leser, nun seid ihr dran – so es überhaupt noch jemand lesenderweise bis hierher geschafft hat: Ist das für euch Werbung? Dieses Buch begeistert mich und das wollte ich mit euch teilen. Kam das so rüber oder fühlt ihr euch nun aufgrund meines Posts dazu genötigt, das Buch zu kaufen? Läuft das für euch schon unter Werbung? Setzt mir gerne ein Ja (ist für mich Werbung) oder Nein (ist für mich keine Werbung) in die Kommentare, damit ich nicht im Dunkeln tappen muss. Habe allerdings nicht die Absicht, hier eine „Werbung in Blogs“-Diskussion vom Zaun zu brechen. Niemand wird gezwungen, irgendwas zu lesen und es gibt mittlerweile so viele Blogs und Magazine, dass sich jeder die raussuchen kann, die ihm die liebsten sind. Und wenn mich irgendwas so gar nicht mehr anspricht oder ich das Gefühl habe, einer Dauerwerbesendung beizuwohnen, dann schaue ich halt einfach nicht mehr vorbei. Sondern wende mich dem zu, was meine Mundwinkel nicht in die Kellerregion sacken lässt…

Fotocredits: Beitragsbild erstellt mit Canva, Rest privat

22 Kommentare zu „Gelesen: Love x Style x Life

  1. Also ich finde ja Nein, keine Werbung. Weil wenn wir uns jetzt auf einen Kaffee getroffen hätten und du mir von dem Buch erzählt hättest, dann hättest du ja auch nicht vorher gesagt: Achtung, jetzt kommt Werbung. Ich verstehe durchaus, warum da drauf gepocht wird, aber wenn man selbst bezahlt hat…

    Und noch eine andere, wichtige Frage: Gruseligste „???“-Folge ever? Mein Vorschlag: … „und der tanzende Teufel“. Krieg ich heut noch Zähneklappern 😀

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    1. Danke für dein Feedback! Und was den tenzenden Teufel angeht: Der gehört zu meinen Lieblingsfolgen. 😂 Dazu „Die bedrohte Ranch“ und „Das brennende Schwert“. Kann ich im Schlaf mitsprechen. 😎

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  2. Hallo Anna, ich empfinde den Post auch nicht als Werbung sondern als Deine persönliche Meinung.

    Wie Du schreibst, jeder ist selbst angehalten, ob er irgendwo lesen und was kaufen will oder nicht. Wenn es danach ginge, dürfte ja niemand irgendein Produkt loben, auch im privaten Bereich nicht, es könnte sich ja jemand animiert fühlen, es mal auszuprobieren. Man kann auch alles übertreiben.

    Das Buch selbst hört sich nach „locker und leicht“ an, das gefällt mir.

    Dir ein schönes Wochenende!

    Lieben Gruss
    Clara

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    1. Ich werde zu diesem „Loben im privaten Kreis“ demnächst noch mal einen älteren (und leicht überarbeiteten) Post hier rüberziehen. Ist ein hochspannendes Thema, finde ich. Aber richtig: Wo willst du da die Grenze ziehen? Ich meine, wir reden hier von Erwachsenen und nicht von Kindern… Natürlich soll „Werbung“ drüberstehen, wenn es bezahlte Werbung ist… aber irgendwann ist es auch mal gut.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende dir auch!

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  3. Nein (ist für mich keine Werbung) und trotzdem (oder vielleicht auch gerade deshalb?!) überlege ich das Buch zu kaufen.
    Als leidenschaftliche (Blog-)Leserin merke ich nämlich ziemlich schnell, ob sich ein/e Blogger/in selbst treu bleibt (so wie du und sichtlich auch Doré) oder sich nur irgendetwas aus den Fingern saugt, das sich liest als hätte man sich dringend etwas ausdenken müssen um es an den Mann/die Frau zu bringen.

    Herzliche Grüße 🙂

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    1. Danke dir für dein Feedback und das Kompliment. So fasse ich das jetzt einfach mal auf. 😉 Und ich als Bloggerin u. Blogleserin bilde mir auch ein, da schon unterscheiden zu können, ob der Post echter Begeisterung entspringt oder ob es eher eine „Auftragsschreiberei“ ist. Was übrigens nicht heißt, dass ich mich von einem Werbepost nicht anfixen lasse. Ich mag ja durchaus auch gelungene (heißt für mich: witzige) Werbespots und schalte da bewusst nicht weg. Nur bei Dauerwerbesendungen steige ich aus. 😉

      Herzlichen Gruß zurück!

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  4. Ob Werbung oder nicht (für mich ist das keine, du schreibst weder übertrieben positiv noch benutzt du typische Werbesprache) – der Text ist einfach klasse und ja, er macht Lust darauf, das Buch zu lesen. Oder endlich mal wieder eine 5-Freunde-Kassette zu hören. Oder Karten fürs Vollplayback-Theater zu kaufen. Man spürt deine Begeisterung, du begründest sie hervorragend und ich überlege jetzt, ob ich das Buch bestelle. Nämlich.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Aber schau vorher bloß rein. Sonst bekomme ich nachher eins auf den Deckel, weil dir das Buch nicht gefallen hat. Wobei ich mir kaum vorstellen kann, dass irgendwer Garance nicht mögen kann. 😉

      Überlege mir gerade, wie blutleer die Texte werden, wenn man Begeisterung nun als Werbung etikettieren muss. Und ganz ehrlich: Darauf habe ich keine Lust, das ist lächerlich. Das läuft – wie bei den meisten Bloggern, die das nicht hauptberuflich machen – aus Spaß an der Freude und da steckt viel Herzblut drin. Wenn nebenbei was über einen Affilate-Link reinkommen sollte, dann freue ich mich und wenn nicht, dann ist es eben so, das tut meiner Begeisterung fürs Bloggen keinen Abbruch. Aber jeden Furz, den ich selbst gekauft habe, als Werbung deklarieren? Nein. Da bin ich raus. 😉

      Lieben Gruß!

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    1. *gnihihi* Hör mir uff mit der Badewanne. Ich wollte das Bad mal so zelebrieren wie „Frauen das halt so machen“. Mit Kerzchen und Buch in der Wanne und so. Was für ein Stress. Nie wieder. Und zu allem Überfluss ist mir auch noch das Buch ins Wasser gefallen. Was’n Glück, dass ich nicht diesen Wälzer ertränkt habe! 😛

      Lieben Gruß!

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  5. Nö. DAS ist keine Werbung. Ich denke, ich „kenne“ dich mittlerweile gut genug um gar nicht erst auf die Idee zu kommen, dass dein Text oben eine „Auftragsschreiberei“ sein könnte! Denn die kommt so authentisch rüber, dass sogar ich in Versuchung gerate, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen. Obwohl ich doch mit Trends, Fashion und dem dazugehörigen Lifestyle so viel wie nichts am Hut habe….. ;oD
    Um bei der Wahrheit zu bleiben muss ich schon sagen, dass mich Werbung in Blogs je länger, je mehr nervt. Aber diese Blogs besuche ich dann halt einfach nicht mehr. Trotzdem stört es mich, dass man heutzutage alles vorgekaut bekommt, was man zu tun und zu lassen hat. Und dass man dann auch noch mit irgendwelchen schwammigen Leitlinien alleingelassen wird. Die moderne Rechtsordnung ist doch so ein undurchschaubares Wirrwarr mit allen möglichen Hintertürchen und Nebengeleisen, dass man im Ernstfall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit trotz aller Vorsicht voll in die Falle tappt! Ausserdem scheint man dem „gemeinen Durchschnittsbürger“ nicht die nötige Umsichtigkeit, Souveränität und Intelligenz zuzutrauen, sich selber ein Bild zu machen und die daraus abgeleitete Entscheidung zu treffen. „Gängeln“ nennt man das wohl umgangssprachlich….. Und DAS kann ich ja nun mal gar nicht leiden.
    Isch ‚abbe fertisch!
    Hummelzherzensgrüsse!

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    1. Für diesen Kommentar möchte ich dich…äh… knutschen. Sorry, ich schreibe das nicht oft, aber in diesem Fall ist es so. Und das nicht nur, weil dieser Post bei dir so ankam, wie er gemeint war. (Donnerwetter… sogar DU würdest ibs Buch schauen? Wenn das Werbung wäre, würde ich mir jetzt auf die Schluter klopfen. 😂)

      Ja, mich nervt überbordende Werbung ebenfalls u. wenn irgendwas zur Dauerwerbesendung verkommt , bin ich raus. Deswegen schließe ich das für mich derzeit auch aus. Ich kann nur „aus tiefstem Herzen begeistert sein“, bei allem anderen würde man 10m gegen den Wind riechen, dass es „nicht echt“ ist. Aber dass man Erwachsenen (wir reden hier nicht von Kindern, da sehe ich es etwas anders) alles vorkauen möchte, das ist lächerlich. Vor allem angesichts der Gefahren, die ein Leben eben so mit sich bringt… aber das würde den Rahmen hier sprengen…

      Herzlichen Gruß!

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  6. Moin Anna 🙂
    also das ist ganz klar keine Werbung!!! Ich denke da kann ich auch sehr gut als Leserin unterscheiden, ob du mir was andrehen willst oder ob du mir deine Begeisterung für ein Produkt mit Herzblut mitteilen möchtest. Wie oben schon geschrieben wurde, wenn wir zusammen ein Käffchen trinken und du plauderst mit Begeisterung über ein ultimativ grandios geniales irgendwas, dann knall ich dir auch nicht die Tasse an den Kopf und schrei „eeeh du machst Werbung, das must du mir sagen!“ Treffen wir uns aber weil du einen neuen Dildo oder ne neue Tupperdose oder ein sexy Dessou vorstellen willst weil du damit Geld verdienst, dann weiß ich das weil ich deine beruflichen Aktivitäten kenne. Wäre hier dann ja auch so, stünde in der Bio oder im Impressum, hey Leute ich verdiene mein Geld mit Werbung für Produkte, also enthält der ein oder andere Beitrag Werbung. Und Blogger die das verschleiern, da bin ich mir ziemlich sicher das ich das merke, denn dort ist anhand vom Text einfach zu merken, die will verkaufen/werben.
    Lust das Buch selbst zu lesen hab ich nicht bekommen, ist nicht mein Thema, aber dein Text und deine Begeisterung zu lesen war wieder richtig klasse \o/ *gg…..
    Herzliche Grüße
    Aurelia

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    1. Danke dir sehr für dein Feedback. Und ich musste gerade lachen, denn ich habe tatsächlich noch nie an so einer Verkaufsveranstaltung teilgenommen. Und ich habe auch nicht die Absicht, das zu tun. 😉

      Ich merke, dass ich bei Büchern – die thematisch halbwegs in mein Beuteschema passen – extrem kaufwütig bin. Und da ist es auch wurscht, ob es sich dabei um Werbung, einen Vorschlag bei amazon oder ein Insta-Bildchen handelt. Es interessiert mich, ich will es. Ob da Werbung drübersteht oder nicht, das ist mir wurscht und es schützt mich auch nicht vor mir selbst. 😉

      Schönen Rest-Sonntag wünsche ich dir!

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      1. Wie du warst noch nie bei ner Tupperparty? *staun…. die anderen beiden Beispiele hab ich allerdings auch noch nicht besucht 😂 auch so Kerzen oder Parfüm oder was es da noch so gibt, keine Ahnung. Ja und die Plastik Veranstaltung da war ich jung und brauchte halt nen paar, die hab ich immer noch hält ja ewig der Kram und wegschmeißen geht nicht weil das schlimmer ist als weiter zu nutzen, zumindest für mein Ökominimalistenherz 😊

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        1. Nee. Ich habe für Plastiknäpfe nicht so wahnsinnig viel übrig und wenn ich einen benötige, dann kaufe ich mir den „einfach so“ und mache nicht so ein Bohei drum. Außerdem hält das Zeug ewig. Hier schwirrt noch eine süße Piraten-Brotbox aus der 1. Klasse rum und die verwende ich weiter. Wer Captain Jack Sparrow vergöttert, darf auch Piraten-Brotboxen verwenden, obwohl er nicht mehr im Kindergarten ist. 😎

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          1. Ich hab ne gute Ausrede für die Sünde von damals, meine Kinder waren Schuld die warn im Kiga und da waren Frauen die mich gezwungen haben auch zu so Plastik Partys zu kommen 😂 naja und weil ich dann schon mal da war, bin ich der Verführung erlegen und hab die ein oder andere gekauft, aber die leben immer noch und sind fleißig in Gebrauch, Schrankleichen hab ich zum Glück nicht dabei 😎 Piratenbrotbox fänd ich auch sehr gut, hab noch eine mit nem Löwen vom Kind, ist super für Kekse für Unterwegs 😊

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  7. Liebe Anna, jetzt hab ich auch Lust auf das Buch bekommen, wenn DU schreibst es ist unterhaltsam dann unterhält es mich bestimmt auch bestens. Ich erwarte von solchen Büchern eh nicht, dass sie das Rad neu erfunden haben. .) Danke für den Tipp 🙂
    Werbung?! Für mich war das nie Werbung wenn ich was selbst kaufe und begeistert bin. Allerdings hätte ich auch keine Lust auf Ärger wegen eines positiven Berichts über ein Teil dass ich mir selbst geleistet habe. Dummerweise finde ich es jetzt schwieriger für Leser die richtigen Werbeposts zu erkennen, wenn fast überall jetzt Werbung drüber stehen muss. Für mich ist es nämlich schon ein Unterschied, ob ich ein Produkt selbst kaufe und so begeistert bin, dass ich es zeige und erwähne.
    Schönen Sonntag Abend, liebe Grüße Tina

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    1. Dir könnte das Buch tatsächlich gefallen, wir liegen da ja sehr auf einer Wellenlänge. 😉

      Für mich war und ist es auch keine Werbung, wenn das Produkt selbst gekauft ist. Und richtig: Leichter macht es dieser Kennzeichnungswahn für die Leser nicht. Vor allem: Was ist denn dann mit der Eigenwerbung? Was ist mit Menschen, die für sich und ihre Dienstleistung welcher Art auch immer werben…ist ja dann gewissermaßen auch eine Dauerwerbesendung… 😉

      Schönen Wochenstart für dich!

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  8. Ich liebe das Buch und kann alles, was du über Garance schreibst, unterschreiben. Sie scheint wundervoll zu sein, verletzlich, klug, manchmal oberflächlich, hat immer einen Struggle mit ihren Haaren oder ihrem Gewicht… alles was wir auch haben und sind.

    Dein Post ist für mich (unbezahlte) Werbung. Ich werbe schon seit 5 Jahren auf meinem Blog. Unbezahlt. Ich weiß noch, als ich meine Isabel Marant Turnschuhe gekauft habe und es mir einige meiner Leser nachgemacht haben. Damit habe ich für Isabel Marant geworben. Ich werbe für Frankreich, für Restaurants, die ich besuche, fürs Yoga und für Spaziergänge im Wald. Unbezahlte Werbung kennzeichne ich nicht und ich finde es ist so typisch für Deutschland, dass dieser Punkt so von Anwälten auseinander genommen wird. *Augenroll*

    Manchmal werde ich für dafür bezahlt, dass ich ein Produkt in die Kamera halte, diese Posts kennzeichne ich als Werbung. Ich habe dieses Jahr bisher 6 Kooperationen angenommen, aber ich habe schon mal auf Instagram Kommentare bekommen, in denen steht: deinen Blog lese ich nicht mehr, denn du machst Werbung (ja von über 80 Posts dieses Jahr, wurde ich für 6 bezahlt) . Dieses Wort ist in Deutschland so negativ behaftet, ich weiß nicht woran das liegt. Haben wir Angst, dass man uns etwas „andrehen“ möchte? Sind Blogger die neuen Staubsaugervertreter? Oder liegt es daran, dass Werbung in Deutschland meistens wirklich schlecht ist (Gottschalk und Haribo, wobei die Idee sehr gut war, Haribo war seine Love Brand und glaubwürdig, er machte sich trotzdem zum Affen und ich wollte keine Gummibärchen mehr kaufen)?
    Ich habe mich entschieden, das Wort Werbung als etwas Positives zu sehen. Es ermöglicht mir, mein Hobby zum Beruf zu machen, das ist totale Freiheit für mich. Ich darf kreativ sein!

    Atelier Doré wirbt in übrigens in fast jedem Post und kein Mensch regt sich darüber auf, dass sie ihm etwas andrehen will. Was macht sie anders?
    Happy day meine Liebe!

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    1. Dieses Buch ist faszinierend, ich „liebe“ es wirklich (kann man ein Buch lieben? Na egal, ich kann alles lieben, was ich lieben möchte, ich habe mich auch schon in einen Baum verliebt und ihn „Rambo“ getauft) und bekomme schon gute Laune, wenn ich es nur anschaue. Liegt wohl daran, dass ich bei Garance das Gefühl habe, dass sie so authentisch ist, wie man in ihrer Position eben authentisch sein kann und dass sie absolut der Typ Frau ist, denn frau gerne als (beste) Freundin hätte. Inspiriert mich sehr…

      @Werbung: *muahaha* „Sind wir Blogger die neuen Staubsaugervertreter?“ Sehr schön. 😆
      Diesen Post würde ich für mich evtl. deshalb als Werbung einstufen, weil ich nen amazon-Link eingebaut habe – andererseits sehe ich es nicht ein, irgendwas als Werbung zu kennzeichnen, was ich selbst gekauft habe. Schwierig. Habe phasenweise ja selbst gegen die Monetarisierung „der Blogs“ gewettert – und mich irgendwann gefragt, was ich da mache. Zwingt mich doch keiner, das zu lesen und noch weniger zwingt mich jemand, den beworbenen Kram zu kaufen, das ist meine freie Entscheidung – wenn da allerdings dauerhaft ohne Kennzeichnung in jedem (zweiten) Post geworben wird, bin ich dann echt raus. Und bei diesem „Es ist so ein zeitaufwändiges/teures Hobby *mimimimi*“ zucke ich auch ein bisschen zusammen. Ich finde es absolut in Ordnung, mit seinem Blog ein wenig/ein wenig mehr/hauptberuflich Geld verdienen zu wollen – was soll dieser Eiertanz? Ich erwarte doch auch nicht, dass ich Zeitschriften oder Bücher umsonst bekomme und dass die Autoren nur von Luft und Liebe leben (die Bücher meiner liebsten Schreiberlinge oder meine Disturbed-CDs kaufe ich tatsächlich nur zum vollen Preis, weil das für mich ein Zeichen der Wertschätzung für diese Arbeit ist). Und das Lesen meiner Lieblingsblogs ist eine (tägliche/wöchentliche) Bereicherung und wenn ich dem Blogger eine Freude machen kann, wenn ich nun mal was über einen seiner Links einkaufe, dann tue ich das, da bricht mir kein Zacken aus der Krone. *augenroll* Aber gut… auch dieses Thema ist schwierig. Und jetzt wird dieser Kommentar fast länger als der gesamte Post, na super… 😛

      ❤ lichen Gruß und danke dir für dein Feedback!

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