Ich werde ernährungswahnsinnig.

#kann Spuren von Ironie enthalten

Mal angenommen, ich habe ein Glas vor mir, in das ich Wasser aus einer Karaffe gießen möchte. Ich möchte viel Wasser ins Glas gießen. Nämlich sehr viel mehr Wasser, als das Glas eigentlich fassen kann. Wie trickse ich das blöde Glas  also aus?!

  • Ich überliste das Glas, indem ich das Wasser zur Hälfte mit Apfelessig oder einer Mischung aus Zitronensaft und Cayenne Pfeffer verdünne.
  • Ich nehme die Karaffe, renne damit dreimal gegen den Uhrzeigersinn um den Tisch und fülle dann das Glas, während ich magische Beschwörungsformeln murmele.
  • Ich nehme kein normales Wasser. Nur das, was in einer regnerischen Neumondnacht von den Blättern einer extrem seltenen Palmengattung [so selten, dass nicht mal das Internet sie kennt!] im Amazonasdschungel tropft – weil davon mehr ins Glas passt. Die Blätter dieser besonderen Palmengattung enthalten nämlich spezielle Vitalstoffe, die die Selbstreinigungskräfte des Glases ankurbeln, so dass unsichtbare Rückstände quasi weggeputzt werden. Leider ist dieses Wasser etwas teurer, da es von echten Elfen in fingerhutgroßen Phiolen [Elfen sind halt sehr klein, mit einem weinfassartigen Behältnis können die wenig anfangen] aufgefangen und dann mit winzigen Elfenbötchen in die ganze Welt verschifft wird.

Was möchte ich damit sagen? Dass ich zwar Wert auf gesunde Ernährung lege, von dubiosen Diäten aber nicht viel halte. Was daran liegen könnte, dass ich diesbezüglich wirklich viel ausprobiert habe.

Ich habe Obst-, Gemüse- und Fastentage gemacht, bis zum Mittagessen nur Obst oder nach dem Mittagessen gar nichts mehr gegessen. Ich habe auf Lauchsuppe [das ultimative Geheimrezept der Französinnen] und die magische Kohlsuppe gesetzt, diverse Smoothies ausprobiert, Sauerkrautsaft, Grünkohlshakes, Kombucha, Weizen- u. Gerstengras in mich reingeschüttet und mich erst vegetarisch und dann vegan ernährt. Und warum all das? Um was für meine Gesundheit zu tun. Und um meine Figur zu optimieren. Denn statt Konfektionsgröße 38/40 hätte ich gerne eine 36 gehabt. Nun ja. Es hat nicht sollen sein – zumindest das mit Größe 36 nicht dafür sind meine Knochen zu schwer und mein Appetit zu groß.

Normal essen? Ganz schön unnormal…

Derzeit esse ich intuitiv – also einfach so aus mir heraus, ohne dass mir das jemand beibringen muss. Ich höre einfach auf meinen Körper und gebe ihm das, wonach es ihn verlangt. Der Weg dorthin war allerdings nicht ganz leicht und zwischenzeitlich habe ich mich damit getröstet, dass es auch unter den Promis echte Spleen-Queens gibt.

  • Jennifer Aniston isst (aß?) von Puppentellern.
  • J.Po… ähm… J. Lo schnuppert bei akut auftretenden Hungeranfällen an Grapefruitöl [hat bei mir nicht funktioniert!] und Pamela Anderson putzt sich im Falle eines kleinen Hungers einfach die Zähne.
  • Talkshow-Queen Oprah W. geht bei ihren Essensresten angeblich auf Nummer sicher, indem sie sie mit Glasreiniger ungenießbar macht. Habe ich erst kürzlich wieder irgendwo gelesen und ich hoffe fast, dass es sich dabei um so eine „Zombie-Nachricht“ handelt, die einfach nicht zur Ruhe kommt. Sprich: Vor 10 Jahren hat sie das mal gemacht, „ein Freund“ hat es ins Netz getragen und obwohl sie den Glasreiniger mittlerweile nur noch für die Fenster verwendet, flippert dieser Spleen unsterblich durchs Netz, weil Schreiberlinge wie ich ihn einfach nicht ruhen lassen.
  • Meine persönliche Spleen-Queen ist allerdings Gwyneth Paltrow. Die Frau nimmt alles mit, was der Markt der Ernährungsabsonderlichkeiten bietet. Mal isst sie makrobiotisch, dann wird sie zur Pescetarierin, es folgen Clean Eating sowie ein Verzicht auf Zucker, Laktose und Gluten. Zwischenzeitlich isst die Frau gar nicht mehr – kein Wunder, was soll sie denn noch essen, hat ja alles gestrichen – und trinkt nur noch Säfte. Witzigerweise hat ausgerechnet Gwyneth 2011 ein Kochbuch namens „Meine Rezepte für Familie und Freude“ rausgebracht und es soll sich hierbei nicht um eine Ansammlung leerer Seiten handeln.

Essen und der Wahn, das Leben im Griff zu haben

Neben Gwyneth & Co kann sich ein kleiner Ernährungsspinner herrlich normal fühlen und für einen Moment ausblenden, wie tragisch es ist, dass auf der Welt vieles so ungerecht verteilt ist   – auch das Essen. Tragisch allerdings auch, dass um die Ernährung mittlerweile so ein Bohei gemacht wird. Und Genuss in Zeiten von Instagram-Fitness-Models irgendwie nur noch gleichbedeutend mit pyramidenhohen Protein-Pancake-Konstruktionen und fruchtgemüsekörnerlastigem Superfood mit Eiweißtopping zu sein scheint.  Mit den richtigen Lebensmitteln bleiben – oder werden – wir gesund, jung und schön und führen ein erfolgreiches Leben. Umkehrschluss: Wer die falschen Lebensmittel wählt und der Ernährung nicht die entsprechende Priorität einräumt, wird fett, krank und hässlich – selbst verbockt, du Loser. Da kann einem das Essen kurzfristig doch schon mal im Hals steckenbleiben…

Dass unsere Gesundheit eng mit unserer Lebensführung verknüpft  ist – und dazu gehört logischerweise auch eine vernünftige Ernährung – ist keine Überraschung. Allerdings neigen die, die andauernd eine neue Ernährungssau durchs Dorf treiben, ohnehin nicht dazu, sich mit Fast Food die Kante zu geben. Stattdessen sind sie ständig auf der Suche: nach dem ultimativen Superfood, dem genialen Stoffwechselbooster und der körperfettfressenden und faltenaufpolsternden Wunderbeere – bitte Bio und bitte recht exotisch, aber irgendwie vielleicht doch auch aus regionalem Anbau. Quasi die eierlegende Wollmilchsau. Was dieser Ernährungswahnsinn für absurde Blüten treiben kann, hat Stephan Maus in Steinzeitdiät im Selbstversuch schön auf den Punkt gebracht. Er schreibt unter anderem:

„Dann kommt der Tag, an dem ich einen Marmeladenlöffel ablecke, den meine Familie auf dem Küchentisch hat liegen lassen. Als ich den herrlichen Geschmack im Mund verspüre, gerate ich in Panik: Zucker! Ich fühle mich wie ein Schriftsteller, der zusehen muss, wie sein vollendetes Romanmanuskript bei einem Hausbrand vernichtet wird. Mein Meisterwerk droht zu verpuffen. 12 reine Tage werden gerade durch 40g Zucker pro 100 Gramm Fruchteinwaage unwiderbringlich beschmutzt. […] Ich renne Richtung Klo, um die Marmelade wieder auszuwürgen. Dann halte ich inne. Nico! Alter CrossFit-Quastenflosser! Es reicht! Kein Guru darf mit pseudowissenschaftlichen Argumenten an meinem Stoffwechsel herumdoktern. Wer weiß, was so ein geschäftstüchtiger Start-Up-Nerd noch alles mit meiner Biochemie anrichtet.“

Zum vollständigen und sehr lesenswerten Artikel im Stern geht es hier: Steinzeitdiät im Selbstversuch: Ich war selten so besessen von einem Thema.

Ernährungswahnsinn zum Anschauen habe ich auch noch für euch. Nämlich einen zweiminütigen Clip auf das Erste extra3, in dem eine… nun ja… sehr an gesunder Ernährung interessierte Familie parodiert wird, die auf jede neue Ernährungsstudie anspringt. Treffer versenkt und voll auf die Zwölf, würde ich sagen, aber schaut selbst: Ernährungswahnsinn.

Außerdem im Angebot: 

Und da Zucker-Detox ja auch immer mal wieder ein Thema ist, linke ich euch diesbezüglich mal ein bisschen durchs Netz.

Gut, das langt erstmal. Das war doch mal ein richtig nahrhafter Post, den ihr euch je nach Bedarf am besten häppchenweise zu Gemüte führt. Wohl bekommt’s.

Ich selbst esse seit Januar 2017 übrigens nicht nur das, worauf ich Lust habe, sondern setze auch auf das intermittierende Fasten. Da auf die 16:8-Methode, was heißt: 8 Stunden essen, 16 Stunden pausieren. Komme sehr gut damit klar, logisch, sonst hätte ich es ja nicht so lange beibehalten. Ist das nun wieder ein Ernährungsspleen? Keine Ahnung, aber es fühlt sich gut an, soll der Gesundheit zuträglich sein und macht satt. Passt. Ob es tatsächlich länger jung hält, wird sich in 20-30 Jahren zeigen. Ich werde berichten… 😉

Zitat B.Franklin.jpg

Fotocredits: Beitragsbild und Grafik  Canva

20 Kommentare zu „Ich werde ernährungswahnsinnig.

  1. Daaaaanke!!!! Dem ist nichts hinzuzufügen 🙂

    Ich ernähre mich auch nach 16:8, aber einfach, weil ich es will. Nicht weil ich mal wieder etwas neues ausprobieren muss. Seit etwa einem Jahr fahre ich damit jetzt sehr gut und ich habe nicht vor, das zu ändern. Deshalb ist es in meinen Augen auch kein Ernährungsspleen, sondern eben einfach die Art und Weise wie ich eben esse. Das muss kein anderer so machen, das muss kein anderer gut finden. Solange es mir damit gut geht, ist alles paletti 😉

    Liebste Grüße,
    Sarah

    http://www.eattraincare.com

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    1. Ich danke dir für die Bestätigung, denn manchmal kommt man sich mit der Meinung wie ein Spielverderber vor. 😔

      16:8 liebe ich. Passt perfekt zu mir. Das merke ich immer wieder, wenn ich denke, och komm, es ist Wochenende, erlaubst du dir abends ausnahmsweise mal ein Glas Sherry oder ein paar Chips. Habe ich neulich gemacht und ich stand im Bett, konnte überhaupt nicht schlafen. Nee, das ist kein Essen dieser Welt wert. 😉

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  2. Na-Gott-sei-Dank!!! Sie hat die Kommifunktion deblockiert. Püüühhhh *tiefesunderleichtertesAufatmen*….. Es gibt doch eigentlich nichts Sinnbefreiteres als ein Blog, den man nicht kommentieren kann. Denn da steckt für mich sozusagen die Essenz drin! Was soll das denn bewirken und wem wieviel bringen, wenn man ins Leere bloggt und kein Echo aus dem All kommt – um es mal so auszudrücken?! Aber wie ich sehe: Du bist bekehrt! ;oD
    Ich bin mir allerdings nicht wirklich sicher, ob die Sache mit den 2 Blogs aufgeht. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass du, ob hier oder auf watc, immer sehr persönlich bloggen wirst. Hoffe ich zumindest. Denn an deiner Persönlichkeit mache ich den Erfolg deines(r) Blogs fest. Und an der ehrlichen und authentischen Art zu schreiben. Ich bitte also darum, beides beizubehalten! Allein, wir Leser haben nun die doppelte Arbeit. Mit Kommentieren nämlich. Grmpf….
    So. Und jetzt zur Sache mit der Ernährung! Also, ich bin jung, schön und gesund (haha!! Scherz!! Zumindest, was die ersten beiden Attribute betrifft!) und nehme mir trotzdem oder gerade darum die Frechheit raus, mich aus all diesen modernen Ernährungsformen auszuklinken. Ich esse zu jeder Tages- und Nachtzeit soviel ich möchte und von dem, was mich anlacht, grade so wie ich lustig bin und Laune habe. Tatsächlich. Und der ganz grosse Witz dabei: Seitdem ich keinen Pups mehr auf die Kalorienzahl gebe, die ich in mich hineinstopfe, bleibt mein Gewicht konstant. Okay, so plusminus 1 Kilo. Aber DAS fällt nun wortwörtlich nicht ins Gewicht! Wir achten einzig und allein darauf, WAS wir einkaufen, also am besten Bio und regional, wir kochen frisch und ohne Fertigprodukte, und es ist uns wichtig, dass unser Essen nicht vor Fett trieft oder dass einem die Zähne nicht zusammenkleben, weil zuviel Zucker drin steckt. Zucker ist für mich ein Thema, das ich im Auge behalte, das ist mein einziges Zugeständnis an eine „gesunde Ernährung“ im Sinne dessen, was du oben aufgeführt hast. Bleib mir vom Leib mit Chia und Konsorten, ausserdem lebe ich jetzt und heute und nicht in der Steinzeit (es trägt im Zuge dieser Ernährungsform ja auch keiner Lendenschurz und Keule…oder??), und ausserdem sind diese ganzen Ernährungs-Vorbildfritzen in meinen Augen entweder a) ziemlich durchgeknallt, b) scheint ihr Selbstbewusstsein schadhaft zu sein oder c) sind sie Lachnummern, vor allem wenn sie gleichzeitig Kochbücher unters gemeine, verfressene (Ami)-Volk bringen wollen.
    Fazit für mich: Ich bleibe fröhlich bei meiner Ernährungsform, die keinen modernen Ansprüchen standhält, fühle mich sauwohl dabei und bin ein ausgeglichener Mensch, weil ich meine Zeit für Anderes, Entspannenderes nutzen kann. Achso, und: Essen macht glücklich!
    Frohes Sommer-WE, das mit Gelati, Antipasti & Co. gleich noch viel sommerlicher wird!
    Hummelzherzensgrüsse!

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    1. Extra für dich, Frau Hummel. ❤ Na ja, fast. *g* Sonst kamen die deaktivierten Kommentare auch nicht gut an und stimmt schon: Bloggen ohne Kommentare ist irgendwie schräg.

      @Blogs: Ich weiß auch nicht, ob ich das hinbekomme. Für meine „Seelentexte“, die mir ja auch sehr am Herzen liegen und die mir im Blog doch immer nen Tick zu persönlich wurden, habe ich einen Kunden gefunden. Das ist genial. Ich schreibe, was ich liebe und bekomme Geld dafür. Man muss auch mal Glück haben. Oder eher: Das habe ich mir verdient. 😉

      @Ernährung: Du bist -nicht nur in diesem Punkt- mit deiner entspannten Haltung ein Vorbild für mich. Ich mag das, wie du dein Ding zwar durchziehst, andererseits aber auch „leben und leben lassen“ praktizierst (also meistens, oder?). Mag ich sehr!

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      1. Gratuliere, das ist Klasse! Und eine ganz tolle Bestätigung für das, was du tust!
        Doch, ich denke, das „Laisser faire, laisser vivre“ gelingt mir gut. Bis zu einem gewissen Punkt, dann nämlich, wenn gewisse Ansichten und Verhaltensweisen ethisch nicht mehr zu vertreten sind. Aber bis zu diesem Punkt bin ich sehr entspannt. Und damit tu ich nicht nur den andern, sondern auch mir viel Gutes! ;oD So ganz uneigennützig ist das ja nicht, ne?? ;oD

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        1. Danke! Ich freue mich da auch echt drüber.

          Und was du über „Laisser faire, laisser vivre“ schreibst…jep…auch ein Grund, warum ich das im Rahmen meiner Möglichkeiten praktiziere. Wenn ich mich nur nicht so über Menschen ärgern würde, die da ganz anders gestrickt sind. 😂

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  3. Yaaaaay, man kann wieder kommentieren! (Ohne war echt doof 🙈)
    Ja ähm…Essen… Aaaaalso: wir haben gestern Pizza von unserem einstigen Stammladen geholt. Die war sehr (SEHR!) fettig. Das war früher nicht so… Wuäh. Kein Vergnügen.
    Zum Ausgleich bestellen wir morgen bei dem neuen Bringdienst, bei dem die Pizza richtig gut ist.
    …ähm ja. 🙈 Wir sind essenstechnisch total verdorben.

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    1. @Kommentare: Da wollte ich euch Lebenszeit schenken (wer verschenkt denn heute schon noch was, ohne wenigstens die E-Mail abzugreifen?!?) und dann passt das auch nicht. Mannmannmann… 😎

      Pizza ist doch voll in Ordnung! Kohlenhydrate sind gute Freunde. Die trösten dich u. verstehen dich immer. Ich mag sie sehr. ❤Haben hier auch einen großartigen Italiener, der die weltbeste Pizza u. die weltbesten Bruschetta zaubert und darüber hinaus noch total nett ist. Wenn etwas so lecker ist, dann kann es nicht schlecht sein. Und wenn jemand so nett ist, 6 Tage/Woche im Laden steht und extrem faire Preise hat, dann muss der unterstützt werden. Punkt. Gott sei Dank macht er Pizza und kein Sushi. 😎

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  4. Mon Anna,
    wie schön, dass wir unseren Senf wieder dazu geben können 🙂

    Ich hab mir die Ernährungstrends abgeschminkt und esse seit Januar auch die meiste Zeit intuitiv und habe mir die Frustesserei abgewöhnt (das war ein Spaß! *grrr*) – und siehe da, es sind schon 8 kg herunter und das ohne das Gefühl zu haben, dass ich was vermissen würde.

    Wenn Du mit Deinem intermittierenden Fasten das gefunden hast, womit Du Dich wohl fühlst, dann ist es doch gut! Vergiss doch die Größe 36 – ich bin mir sicher, Du siehst so, wie Du bist, gut aus!

    Und den Gedanken, dass Essen ungesund ist, habe ich mir abgewöhnt. Auch Zucker ist nicht ungesund, wenn man ihn in kleinen Dosen zu sich nimmt. Die Dosis macht wie immer das Gift (ich rede hier nicht von den chemischen Zusatzstoffen, die unser Essen vergiften, das ist was anderes). Das Problem ist doch, dass Essen viel mit der Psyche zu tun hat und viele sehr unbewusst zu Nahrungsmitteln greifen. Letztendlich muss aber jeder seinen eigenen Weg finden, weil jeder Körper und jede Seele was anderes braucht um sich gut zu fühlen.

    Hab ein schönes Wochenende!

    Lg
    Clara

    PS: Und wo bitte publizierst Du Deine Seelentexte? Ja, ich lese die Kommentare *grins*

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    1. Oh ja, da sagst du was. Essen hat so viel mit der Psyche zu tun. Merke ich gerade extrem. Und ich muss dir gestehen, dass ich niemals die Disziplin aufbringen könnte, um weitestgehend auf Zucker zu verzichten. Ich schaufele ihn nun nicht kiloweise ein, aber Cappuccino ohne Zucker? Nö. Das Leben ist schon hart genug. 😉

      Und @Texte: Schau mal auf Instahelp nach. 😉

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  5. Ich muss oft nur noch lachen, wenn ich sehe/höre, was manche da für einen Zinnober veranstalten. Naja, und heulen, wenn ich sehe, was manche da für ein Geld rauswerfen bzw. wie viel sich die Industrie da zusammenschaufelt, weil es immer wieder blöde gibt, die auf irgendwelche Superduperfoodhypekacke reinfallen. Dabei isses doch relativ einfach – wer mehr frisst, als er verbrennt, der wird halt irgendwann fett. Die Logik gebietet also, dass man a) weniger frisst oder sich b) mehr bewegt…das geht auch recht gut ohne irgendwelche kruden Paläodingens…(ich habe gelacht, als ich den Artikel gelesen habe)

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    1. Ich streife immer ganz fasziniert durch den Biomarkt (da gibt’s meinen Brotaufstrich) und schaue, was da mitunter für Schwachsinn verkauft wird. Also okay, ICH halte das für Schwachsinn, für andere mag es ein Volltreffer sein. Wobei ich überhaupt erstaunt bin, was für Massen an Lebensmitteln wir hier haben. Nicht 3 Joghurts [alternativ Nudeln, Käse oder was auch immer], sondern 3 Regalreihen voll. Boah, das stresst mich so dermaßen! Musste mich neulich in einem „fremden“Kau*fland zurechtfinden und bin fast irre geworden. Noch’n Grund um weniger zu essen. Musste auch seltener einkaufen. 😎

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  6. 8 Stunden Essen und 16 Stunden nicht? OMG, wie schaffst du es denn 8 Stunden lang Essen in dich hineinzuzwängen? 🙂
    Obwohl das meinem Traum vom Schlaraffenland schon verdächtig nahe kommt. Allerdings heisst es dann wohl alle 30 Minuten Hand in den Hals und den Rückwärtsgang einlegen. Sonst kriege ich die 8 Stunden ja nie voll!
    Hehehe, sorry, jetzt wieder ohne Schelm, ich finde es besonders gut, dass du „seit 2017 alles isst worauf du Lust hast“. Der Witz ist ja, dass wir im Prinzip ja wirklich alles essen könnten, würden wir uns einfach nur deutlich mehr bewegen. Die Herzkranzgefäße, die blöden Dinger, sind natürlich noch ein weiterer Faktor, den man bedenken muss, neben der schlanken Linie. Aber aus meiner Erfahrung heraus bringt KEINE, wirklich KEINE Diät einen dauerhaften Erfolg. Ernährungumstellung ist meist auch genauso illusorisch wie der Satz „Schatz, Du muss dich ändern, sonst verlasse ich dich!“.
    Vielseitig und nicht vollstopfen, das bringt meist was, und natürlich viel Bewegung dazu! Die kann die dunkle Macht einer Currywurst bis zu 40% mindern…äh…sozusagen. Will sagen, Gewissen und Körper werden durch Bewegung deutlich entlastet, und das ist immer gut.
    Wie ich mich freue, dass man wieder von dir hört!! 🙂
    Viele Grüße, KK

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    1. Die Vorstellung, 8 Std. am Stück zu essen, käme meiner „persönlichen Hölle“ recht nah. Auch ein Grund, warum ich die Weihnachtsfeiertage so stressig finde. Ich esse nur, wenn ich Hunger habe. Mit der Einstellung biste ja auch nicht sozial- od. feiertagskompatibel. 😂

      Aber stimmt das? Bewegung kann die Currywurst weniger ungesund machen? Pizza auch? 😎 Habe nämlich neulich anderswo einen Post gelesen, in dem es sinngemäß hieß: Bewegung und Ernährung müssen zwingend Hand in Hand gehen, weil nur eine dieser Säulen nichts bringen würde. Also: Es ist sinnlos, nur auf Sport oder nur auf die Ernährung zu achten, du MUSST beides machen, sonst bringt es der Gesundheit nichts. Gar nichts. Leider gab es keine weiterführenden Links od. sonstige Hinweise, woher denn diese Behauptung stammt. Aber das halte ich für Quatsch. Oder?! Ich will nicht, dass das wahr ist…

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  7. Dieser ganze Ernährungshype geht mir so ziemlich auf die Nerven. Vor allem die Bilder auf Instagram diesbezüglich. Da herzt du munter fröhlich schöne Bilder einer Bloggerin und zack… auf dem nächsten Foto hält sie dann auch schon wieder diesen dämlichen grünen Shake in die Kamera und lacht über beide Backen. Nee… das nervt. Schon so viele, die dieses Zeug anbieten, das angeblich wirken soll. Dazu noch ein Bauchwickel und du bist in Nullkommanix deine ganzen abendlichen Naschorgien wieder los. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass da wirklich jemand dran glaubt und das Zeug auch noch kauft.

    Ich denke, eine vernünftige Ernährung und Sport hat schon so manches Figurproblem in den Griff bekommen. Ich weiß, dass es leicht dahingesagt ist, aber es muss nur der innere Schweinehund überwunden werden.

    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Da bin ich ganz bei dir. Vernünftige Ernährung, Sport und den Schweinehund im Griff haben – da wird einiges möglich. Nicht nur auf der Waage. Aber ich sag’s dir… manchmal wünsche ich mir auch eine grünen Shake, der in vielerlei Hinsicht zaubern kann. 😉

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      1. Und warum bitte schön habe ich so einen hässlichen grünen Kopf mit Brille bekommen, der aussieht, als müsse er sich gleich übergeben??? Nun gut, passt ja wenigstens zum Thema. *grins*

        LG
        Sabine

        PS: Ist übrigens mit einem Augenzwinkern zu verstehen!

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        1. Dafür kannst du dich bei WordPress bedanken. Die haben dir dieses hübsche Kerlchen zugewiesen. Magst lieber ein schönes Muster haben? Ich schau mal, was die Einstellungen hergeben. 😇

          Liebe Grüße!

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  8. Anna schreibt wieder – wie schön 🙂
    ob das mit den 2 Blogs plus Insta aufgeht? hm …. da bin ich mal gespannt, weil ich denke, dass 2 Blogs doch auch mehr Arbeit machen als einer und man sich dann auch vielleicht eher verzettelt ähm verbloggt?! 😉 Egal! – für mich sind Blogs immer noch einfach so eine Art Tagebuch, in dem ich mitlesen darf … wie spannend!
    Beim Thema Ernährung habe ich nach jahrelanger Berg- und Talfahrt festgestellt, dass man es wirklich ziemlich knackig mit „weniger essen als verbrauchen plus Bewegung“ auf den Punkt bringen kann.
    Ach ja, und wolltest du nicht auch mal über die Augencreme berichten, die du unlängst getestet bzw. bestellt hast?
    Welcome back! 🙂

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    1. Nee, das geht nicht auf, geht mir auf. 😉 Insta wird meine Tagebuch-Plattform und das WeibsWort das Blog, weil ich diesen Namen lieber mag. Weib and the City weckt Erwartungen, die ich textlich und von den Themen her nicht halten kann. Und im Nachhinein ging mir auf, dass ich das ein bisschen einfacher hätte haben können. Altes Blog bisschen ummmodeln und alte Texte rauswerfen – oder vornehm ausgedrückt: Ich hätte es einem Relaunch unterziehen können – und fertig. Aber manchmal siehst du ja den Wald vor lauter Bäumen nicht, also mir zumindest geht das so. 😉

      @Essen: So isses. Weniger essen als verbrauchen plus Bewegung. Hey, wir haben das Geheimnis gelüftet – worüber sollen Frauenzeitschriften nun berichten? Sie werden uns hassen.

      @Augencreme: Ich kann nichts berichten. Das Problem hat sich mit dem intermittierenden Fasten erledigt. Seither sind die kleinen Schwellungen unter den Augen, die gerne mal am Morgen aufgetaucht sind, wie weggeblasen. Zum Glück! Ich muss optisch nicht zwingend in die Fußstapfen von Derrick treten. Habe sicher einiges verdient, aber das nicht…

      Lieben Gruß und ich freu mich, dass du auch hier wieder mit dabei bist!

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