Unfair: Bangladesch ist überall.

Dies ist der klassische Fall eines Posts, der beim Schreiben ein komplettes Eigenleben entwickelt hat. Eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass ich vor einiger Zeit Secondhandshops für mich entdeckt habe – als Käuferin. Und dass ich mir nun quasi die andere Seite angeschaut habe – nämlich die der Verkäuferin. Ich habe, wie geplant, die Gründe aufgeführt, die meine naserümpfende Abneigung gegenüber Secondhandklamotten Stück für Stück aufgeweicht haben – nämlich u.a. die folgenden:

  • Die Billigfähnchen sind nicht billig und irgendjemand muss dafür zahlen.
  • Die Herstellungsbedingungen schädigen die Umwelt.Und die Gifte bleiben nicht vor Ort, sondern landen gelegentlich auch in unserem Kleiderschrank.
  • Und zu guter Letzt freut sich natürlich auch der Geldbeutel.

Doch dann entglitt mir der Post. Zack… weg war er. Und das lag an den oben erwähnten Billigfähnchen! Ich will nun ganz gewiss nicht für H&M, C&A, Tchibo & Co in die Bresche springen – obwohl sich in meinem Schrank diverse Kleidungsstücke dieser Hersteller finden. Allerdings ist es leider viel zu kurz gegriffen, lediglich die Hersteller der Billigklamotten an den Pranger zu stellen, denn die anderen sind auch nicht besser – mögen die Namen auch noch so edel klingen und einem die Preise die Tränen in die Augen treiben. Weil ich nicht unfair sein wollte, habe ich diesbezüglich ein klein wenig recherchiert und schon nahm der Post, der sich fortan quasi von alleine schrieb, seinen Lauf.

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Und täglich grüßt ein neues Superfood

Trendwellen schwappen ja erst eine Weile durch die Gegend, ehe sie mich erfassen – wenn sie mich denn überhaupt erfassen. An Matcha kommt allerdings kaum jemand vorbei, der sich für Schönheit, Gesundheit und Detox [so man denn daran glauben möchte] interessiert.

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